Auf dieser Seite von Gartencenter Deutschland finden sie Informationen zum Gartenboden.
Der Boden trägt und ernährt die Pflanzen. In Gärten dient der Boden nicht nur dem Anbau von Gemüse, sondern auch für Blumen und Zierpflanzen.
Die Ansprüche der verschiedenen Pflanzen an den Boden, sind dabei unterschiedlich.Die erfolgreiche Gartenarbeit hängt u.a. von den Kenntnissen über den Gartenboden ab.Man sollte die Zusammensetzung, den Untergrund und die Wasserverhältnisse erforschen, um die Ergebnisse verbessern zu können. Die Naturböden unterscheiden sich dabei von den angelegten Kulturböden. Dabei muss das erste Ziel darin bestehen einen guten Kulturboden im Garten herzustellen. Dies ist nur durch eine gute Bodenpflege erreichbar. Zu der Bodenbearbeitung gehören z.B. die Humuszuführung und die Düngung.
Der Boden besteht aus den Hauptbestandteilen, Sand, Ton, Humus und Kalk. Die schwere des Bodens bestimmt sich über den Sand- und Tongehalt. Je größer der Sandanteil ist, umso leichter ist der Boden. Ein reiner Sandboden ist jedoch unfruchtbar. Dies gilt auch für den reinen Tonboden. Für den Säuregehalt des Bodens ist der Kalk zuständig. Für die Wasser haltende Kraft ist der Humus zuständig. Reine Humus- oder Kalkböden sind unfruchtbar.
Die ideale Vermengung der oben genannten Bestandteile findet sich im Lehmboden. Von daher stellt der Lehmboden den idealen Gartenboden dar. Es gilt nun die Anteile im eigenen Gartenboden derart zu verändern, dass der eigene Gartenboden dem idealen Lehmboden möglichst nahe kommt.
Eine besondere Bedeutung kommt der Bodenpflege zu. Dazu gehören die Bodenbearbeitung und das Düngen.
Zur Bodenbearbeitung gehört das Graben. Es gibt zwei Hauptgrabezeiten. Dies ist zu einen vor Eintritt des Winters und zum anderen vor der Bestellung im Frühjahr. Des Weiteren gehört das ganze Jahr zur Bodenbearbeitung des Gartens das Hacken, wodurch der Boden gelockert und gelüftet wird. Neben diesen Maßnahmen gehört die Humuszugabe zu den wichtigsten Bestandteilen der Bodenbearbeitung. Abschließend ist die Düngung noch ein wesentlicher Bestandteil der Bodenpflege.